Experten rätseln: Tod nach Impfung weiter unklar

Experten rätseln: Tod nach Impfung weiter unklar

Der Tod einer 17-Jährigen einen Tag nach einer HPV-Impfung bleibt aus Sicht der für Impfstoffsicherheit zuständigen deutschen Behörde "ungeklärt".

Es sei "keine eindeutige Todesursache" festgestellt worden.

"Eine erste Impfdosis habe die Frau "ohne Probleme vertragen". Der Todesfall, so das Fazit des Instituts, bleibe "ungeklärt", ein Zusammenhang mit dem Wirkstoff Gardasil kann weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Für eine Zurücknahme der Zulassung für Gardasil gebe es keinen Anlass, sagte gestern der Präsident des Instituts, Johannes Löwer. "Plötzliche ungeklärte Tode treten auch ohne Impfungen auf." Das Problematische sei, dass die Impfung in zeitlichem Zusammenhang stehe und daher als Ursache theoretisch in Frage kommt. Allerdings sei es sehr unwahrscheinlich, dass der Körper so schnell auf eine Impfung reagiere, so Löwer. (...)" - TAZ vom 22. Jan. 2008


Kommentar: Schlecht gebrüllt, Löwer!

Eine übliche Methode des PEI und der meisten Impfgutachter vor dem Sozialgericht, das wahre Ausmaß der unerwünschten Impfwirkungen zu verschleiern, bestand bisher darin, für jede Erkrankung, die mehr als drei Tage nach der Impfung erfolgte, kategorisch jeden Zusammenhang zu bestreiten.

Jetzt plötzlich argumentiert der PEI-Chef genau gegenteilig: Eine so schnelle Reaktion des Körpers auf die Impfung (Tod einen Tag danach) sei unwahrscheinlich. Wie kann aber Herr Löwer von Wahrscheinlichkeiten sprechen, wenn doch die Todesursache laut den Untersuchungen in diesem speziellen Fall völlig im Nebel liegt und ausschließlich die Impfung als mögliche Ursache übrig bleibt?

Das Zitat könnte jedoch ein erster Hinweis sein, dass Löwer zunehmend unter Druck und in Argrumentationsnot gerät. Das wäre allerdings – im Sinne von mehr Impfstoffsicherheit – ein gutes Zeichen.

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