NOVARTIS zieht sich aus Österreich zurück - und investiert in Marburg

Standortschließung Novartis

Die von der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) im Zusammenhang mit der geplanten Schließung des Wiener Forschungsstandortes von Novartis angerufene staatliche Wirtschaftskommission wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft für den 7. Februar 2008 einberufen. "Wir erwarten uns von Seiten der Politik klare Signale für den Erhalt der hochwertigen Arbeitsplätze in Wien. Bislang liegt kein nachvollziehbarer betriebswirtschaftlicher Grund vor, der die Schließung des Forschungsstandortes rechtfertigen würde", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP, Karl Proyer. (...) - Österreichischer Gewerkschaftsbund vom 25. Jan. 2008

 

Bis zu 600 neue Jobs: Novartis investiert in Marburg 145 Millionen

Marburg. Der Pharmakonzern Novartis wird neue Produktionsanlagen für Impfstoffe gegen Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) und Tollwut am Görzhäuser Hof bauen. (...) - Oberhessische Presse vom 21. Feb. 2008

 

Kommentar:

Warum sich der schweizer Konzern Novartis wirklich aus Österreich zurückzieht und das Engagement in Marburg verstärkt, werden offizielle Pressemeldungen wahrscheinlich nicht offenbaren. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass Deutschland sich dem vielbeschworenen "Impfgedanken" mehr verpflichtet fühlt als das südliche Nachbarland. Die Art und Weise, wie die deutsche Zulassungsbehörde z.B. jeden Zusammenhang des rätselhaften Todesfalles eines 17-jährigen Mädchens mit der am Vortag vorgenommenen HPV-Impfung kategorisch abstreitet, mag mancher Hersteller als "vertrauensbildende Maßnahme" interpretieren, die belohnt werden will.

 

 

 

 

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