HPV-Infektionen im Kindesalter: Sex bei 4jährigen Mädchen?

Von der Medizinischen Universität Wien kommt jetzt der Vorschlag, Mädchen bereits im Kleinkindalter zu impfen. Maria Dörfler und ihr Team hatten im Rahmen einer Studie festgestellt, dass Mädchen bereits vor der Pubertät mit Papillomaviren in Kontakt kommen können.

"Dörfler und ihr Team hatten 110 Mädchen von 4 bis 15 Jahren auf Papillomviren getestet. Alle waren von Juni 2000 bis Juni 2001 an der Ambulanz des Wiener Universitätsklinikums wegen verschiedener gynäkologischer Probleme behandelt worden. Knapp ein Fünftel der untersuchten Kinder trug den HPV-Erreger im Vaginalbereich, schreiben die Mediziner im Fachmagazin "American Journal of Obstetrics & Gynecology". In drei Viertel der Fälle seien riskante Virentypen nachgewiesen worden, die bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielen.  (...)" - SPIEGEL online vom 18. Mai 2009

Schlussfolgerung der Studienautoren:

"Diese hohe Rate an HPV-Infektionen in unserem Patientenkollektiv vor der Koitarche war unerwartet. Es darf diskutiert werden, ob HPV-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen ohne Missbrauchsanamnese häufiger auch z.B. durch nicht-sexuelle Transmission erfolgen, als erwartet, oder in unserem Kollektiv sexuelle Übergriffe, in welcher Form auch immer, hinter der Abklärung von gynäkologischen Problemen aufgedeckt werden müssen." - Quelle

Kommentar:

Da die Realität nicht zu den Hypothesen der virologischen Hohepriester passt, muss man die Realität eben so lange drehen und wenden, bis sie passt. Die HPV-Hypothese ist ein exzellentes Beispiel, wie die sogenannten Experten den gesunden Menschenverstand vergewaltigen. Noch erschütternder ist jedoch, dass es nur eine kleine Minderheit in der Bevölkerung bemerkt...

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