Niederösterreich: Einbruch bei Influenza-Durchimpfungsrate

"Ärzte und Pharmazeuten schlagen Alarm: In NÖ lassen sich immer weniger Menschen gegen den aggressiven Influenza-Virus impfen. Im Vergleich zum Vorjahr sind heuer um 60 Prozent weniger Menschen gegen den gefährlichen Grippe-Infekt geschützt. "Eine dramatische Entwicklung", warnt Ursula Kunze vom Institut für Sozialmedizin.

Vor allem wegen der ungewöhnlich warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen dürfte das Interesse an der Grippeimpfung deutlich gesunken sein. Werner Luks, Präsident der nö. Apothekerkammer: "Der Rückgang der Impfrate ist mehr als besorgniserregend. Er macht mir Angst."

Die Krankheit, so der Pharmazeut, werde unterschätzt:

"Vor allem bei älteren Patienten und jenen mit einer Vorerkrankung kann die Influenza zum Tod führen."

Die Impfrate, so die Virologin Ursula Kunze vom Institut für Sozialmedizin, sei eine Katastrophe. - KURIER online vom 5. Jan. 2009


Kommentar:

Möglicherweise hat die Bevölkerung von Niederösterreich inzwischen mitbekommen und verstanden, was die sogenannte Fachwelt immer noch verdrängt: Dass die Todesfallschätzungen bei Influenza auf abenteuerlichen Hochrechnungen basieren und die Wirksamkeit der Influenza-Impfstoffe auch unter Fachkollegen zunehmend kritisch diskutiert wird. Und dass eine vitalstoffreiche Ernährung in Kombination mit ausreichend Sonnenlicht die beste Vorsorge gegen Erkältungskrankheiten aller Art darstellt. Und: Auch wenn die Virologin Kunze studiert hat und sicherlich eine sehr kluge Frau ist, so sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass ihr Berufsstand allein von der Angst der Bevölkerung vor Viren lebt.

 

 

 

 

 

 

 

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