Bisher 30 Todesfälle - das PEI tut sich schwer mit der Dokumentation nach Pandemie-Impfung

(ht) Bisher sind insgesamt 30 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Schweinegrippeimpfung bekannt geworden. Siehe auch

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) tut sich schwer mit der Dokumentation von Todesfällen nach Impfung. In der Datenbank fehlen mindestens 5 Fälle, von denen in der Presse berichtet wurde. Auch nach ausdrücklichem Hinweis durch die "impf-report"-Redaktion weigert sich die Behörde, diese Fälle aufzunehmen. Dabei handelt es sich ja bei den Meldungen zunächst nur um Verdachtsfälle, die sich vor allem durch einen zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung und einer fehlenden offensichtlichen Todesursache ergeben.

Auch die Tatsache, dass die versprochene wöchentliche Aktualisierung der öffentlichen Meldedatenbank diesmal mit zwei Tagen Verspätung vorgenommen wurde, löst in impfkritischen Kreisen Spekulationen darüber aus, ob das PEI im Hintergrund versucht, die Daten zu verschleiern.

Sehr merkwürdig ist auch, dass laut Auskunft der PEI-Pressestelle die eindeutigen internen Fall-Nummern der Datensätze nicht mit den Fall-Nummern der Web-Datenbank übereinstimmen. Das macht es Betroffenen und Interessierten zusätzlich schwer, den Status eines Falles nachzuverfolgen.

Insgesamt sind seit dem heutigen Update knapp Tausend (940) Fälle von ungewöhnlichen Nebenwirkungen in der Datenbank registriert.

Infos zum Meldeverfahren

 

 

 

 

 

 

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