Forscher: Auch Jungen gegen Erreger von Gebärmutterhalskrebs impfen

Harald zur Hausen, der "Vater" der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, möchte auch Buben gegen das HP-Virus geimpft sehen und bedauert das Zögern der Krankenkassen, die Impfung zu übernehmen.

"Auch Jungen infizierten sich mit den so genannten Papillomviren, die beim Sex übertragen werden können. Die Viren lösten nicht nur Gebärmutterhalskrebs aus, sondern auch genitale Warzen. «Fünf Prozent der Erwachsenen erkranken daran», sagte der Forscher. (...)" - DPA, 3. Mai 2007

Kommentar:

Nach Ansicht des vielleicht einzigen unabhängigen Experten für Impfstoffsicherheit in Deutschland, dem ehemaligen PEI*-Mitarbeiter Dr. med. Klaus Hartmann, ist eine öffentliche Empfehlung der HPV-Impfung auch für Buben mittelfristig absehbar. Wie schon an anderer Stelle ausgeführt, ist der derzeitige STIKO-Präsident Schmitt hier sehr motiviert: Er arbeitet sehr eng mit dem größten europäischen Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline zusammen, dessen HPV-Impfstoff voraussichtlich im Laufe des Jahres auf den Markt kommen wird. Schmitts Interessenskonflike 

*PEI = Paul-Ehrlich-Institut, deutsche Zulassungsbehörde für Impfstoffe 

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