Impfen und ADHS: Salzburger Elternstudie geht in eine neue Runde

(ht) Die Forderung nach ergebnisoffenen Vergleichen zwischen Geimpften und Ungeimpften als einzig seriösen Nutzennachweis ist eines der zentralsten Anliegen der Impfkritik. Das am häufigsten von Impfbefürwortern gegen solche Studien gebrachte Argument sind ethische Bedenken. Es sei unethisch, Kindern im Zuge solcher Forschungen bewusst Impfungen vorzuenthalten.

Diese Argumentation, die sich übrigens kürzlich auch die Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, in einem Interview öffentlich zu eigen machte, könnte man bei Impfstoffen, die sich im breiten Feldeinsatz bereits unzweifelhaft bewährt haben, unter Umständen noch angehen lassen. Doch ist im Zulassungsverfahren nicht gerade ein Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften der einzige objektive und unbestechliche Nachweis für einen Nutzen der Impfung?

Der Antikörpertiter allein, der auch nach Meinung des Robert-Koch-Instituts (RKI), einer Schwesternbehörde des PEI, nur eine Ersatzmessgröße sein kann und nur sehr bedingt eine Aussage über die Immunität gegenüber einer spezifischen Krankheit zulässt, reicht als Nutzennachweis nicht aus. Und doch verlässt sich das PEI im Zulassungsverfahren ausschließlich auf diese hypothetischen Laborwerte. Dieser merkwürdige Umstand stellt eines der größten Rätsel der öffentlichen Impfpolitik dar.

Frustriert über die mangelhafte Datenlage hat schließlich vor einigen Jahren eine Salzburger Elterngruppe einen selbst entwickelten Fragebogen zur gesundheitlichen Situation von ungeimpften Kindern herausgegeben, über den inzwischen über 700 Familien und mehr als 1000 ungeimpfte Kinder erfasst wurden. Das Ergebnis ist geradezu verblüffend:

Der Anteil der an Asthma erkrankten ungeimpften Kindern liegt demnach bei 0 % - Bevölkerungsdurchschnitt = ca. 10 %.

Der Anteil der an Allergien leidenden ungeimpften Kindern liegt bei 3 % - Bevölkerungsdurchschnitt = ca. 25 %

Der Anteil der an Teilleistungsstörungen leidenden ungeimpften Kindern liegt bei unter 1 % - Bevölkerungsdurchschnitt = mind. 10 %.

Zum Thema ADHS (Hyperaktivität) nun nachfolgender neue Aufruf der Salzburger Elterngruppe:

Liebe impfkritische Freunde, liebe Eltern von ungeimpften Kindern,

liebe Verteiler der Fragebögen!

Vielen Dank für die große Beteiligung an unserer Fragebogenaktion. Herr Klammrodt, Pädagoge und Buchautor aus Deutschland, hat sich bei mir daraufhin gemeldet, da er sich für sein neuestes Buch sehr für die Zusammenhänge zwischen Impfungen und AD(H)S interessiert. Daraufhin entstand die Idee, einen zweiten Fragebogen nur für Eltern von AD(H)S-Kindern zu gestalten. Herr Klammrodt wird sie fachgerecht auswerten, ich übernehme die Verteilung und die Garantie dafür, dass auch bei dieser Aktion die Daten ihres Kindes an niemanden dritten weitergegeben werden.

Ich würde mich sehr über rege Beteiligung freuen und danke für die Verbreitung. Bitte schicken Sie die Bögen zu ADHS in den nächsten 2 Monaten an uns zurück.

Da dieses Mail an alle in meinem Verteiler geht, sende ich gleich noch mal die neueste Auswertung des Fragebogens für die ungeimpften Kinder mit - die Aktion geht weiter, neue Bögen liegen schon bei mir. Der Bogen wurde übrigens bereits ins Englische und Russische übersetzt und im ganzen deutschsprachigen Raum verteilt - das ist mehr, als ich jemals zu hoffen gewagt habe.

Vielen Dank und alles Liebe aus Salzburg,

Petra Cortiel

ADHS-Fragebogen

Letzte Auswertung der Elternstudie (Stand: August 2010)  

 

 

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