Neue "impf-report"-Ausgabe zur Blauzungen-Zwangsimpfung erschienen

  impf-report Ausgabe Nr. 54/55
  

Soeben ist die (verspätete) "impf-report"-Ausgabe Nr. 54/55, Mai/Juni 2009, erschienen. Hauptthema ist die Blauzungen-Zwangsimpfung von Schafen, Rindern und Ziegen in Deutschland.

Für die vom damaligen Landwirtschaftsminister Horst Seehofer unterzeichnete Eilverordnung gab es keine soliden Daten (bezüglich der Blauzungenfälle im Jahr 2007), die eine derart einschneidende Zwangsmaßnahme rechtfertigen könnten. Außerdem ist die die sogenannte Feldstudie des Friedrich-Löffler-Instituts (FL) in Mecklenburg-Vorpommern, auf die sich das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unter anderem beruft, von ihrem Design her gar nicht in der Lage, eine wissenschaftliche Aussage über klinische Wirksamkeit und Sicherheit der getesteten Impfstoffe zuzulassen. Darüber hinaus wurden bei der Durchführung dieses Feldtestes zahlreiche Fehler gemacht. Nicht zuletzt erbrachte ein Ansteckungsversuch im Rahmen der Studie, dass das verwendete Blauzungenvirus gar nicht in der Lage war, die Krankheit zu übertragen. Möglicherweise ist das Virus also völlig harmlos!

Doch Seehofer hatte es so eilig mit seiner Entscheidung, dass er nicht einmal das Ende dieser Studie abwartete. Inzwischen ist er bayerischer Ministerpräsident und wie es der Zufall will, gehen die Behörden gerade in Bayern besonders gnadenlos gegen widerspenstige Landwirte vor. Der Widerstand gegen die Zwangsimpfung nimmt deshalb insbesondere in Bayern immer größere Ausmaße an.

Zahlreiche Landwirte haben bei einem Großteil der geimpften Tieren mit den verschiedensten Krankheitssymptomen zu kämpfen, bis hin zu Todesfällen. Trotz fehlender Daten beharren die Behörden darauf, dass die Impfstoffe sicher seien und tun so, als gäbe es bei den Meldungen von Impfkomplikationen keine Dunkelziffer. So wird aus der Feigenblattstudie des FLI, die eine angebliche Sicherheit der Impfstoffe propagiert, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

In der Praxis verlassen sich Veterinäre und Behörden bezüglich Immunität und Gesundheitszustand ausschließlich auf Labortests, die jedoch eigenem Bekunden zufolge gar keine zuverlässigen Aussagen zulassen. So ist unbekannt, ob ein hoher Antikörpertiter wirklich zur Immunität führt und viruspositive Tiere können völlig gesund sein. Das eigentlich Fatale dabei ist, dass die Veterinäre aufgrund dieser Labortests in der Regel völlig auf Differenzialdiagnosen, also die Überprüfung anderer - vor allem nichtviraler - Ursachen, verzichten. Das kommt einem Freibrief für industrielle Gifte aller Art gleich, deren negative gesundheitliche Auswirkungen im allgemeinen Virenwahn völlig untergehen.

Wie es der misslungene Ansteckungsversuch im Rahmen der Feldstudie schon andeutet, ist selbst die Virusfrage offen. Eine erste Sichtung medizinhistorischer Dokumente verstärkt den Zweifel an der Virushypothese bei Symptomen der sogenannten Blauzungenkrankheit.

Ganz besonders delikat sind die drei in den Impfstoffen verwendeten Zusatzstoffe: Thiomersal und Aluminiumhydroxid sind hochwirksame Nervengifte mit Langzeitwirkungen, die verwendeten Saponine sind in der Lage, rote Blutkörperchen abzutöten und die Magen-Darm-Wand zu schwächen. Das scheint nicht alles zu sein. Weitere Recherchen sind noch im Gange.

Wie die in dieser "impf-report"-Ausgabe akribisch dargelegten Fakten aufzeigen, handelte es sich bei der Zwangsimpfungsverordnung nicht um eine sachliche, sondern um eine politische Entscheidung.

Angesichts der parallel laufenden Schweinegrippe-Panikmache stellt sich die Frage, ob es sich hier um einen gigantischen Probelauf handelt, wie weit man es mit fadenscheinigen und pseudowissenschaftlichen Behauptungen treiben kann.

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